Es ist geschafft! Seit gestern bin ich ‚Staatlich geprüfter Fachwirt für Organisation und Führung, Schwerpunkt Sozialwesen‘.

Es war gestern ein Tag der emotionalen Tief- und Höhepunkte. In einer mündlichen Prüfung hatte ich quasi einen ‚Black-Out‘ und habe Blut und Wasser geschwitzt, wenigstens noch ein paar Punkte beantworten zu können. Abends war dann alles zwar nicht ganz vergessen, aber doch in den Hintergrund gewandert, denn letztendlich hat es für die Anerkennung gereicht – und das ist schließlich das Wichtigste!

Am Abend ging der ganze Kurs noch gemeinsam essen und einige ließen den Tag anschließend noch in einer Bar ausklingen. Da ich noch Auto fahren musste und deshalb keinen Alkohol trinken durfte, bin ich nach dem Essen ‚ausgestiegen‘, um nicht doch noch in Versuchung zu geraten. (Man kann zwar auch ohne Alkohol feiern, aber wenn man dabei der Einzige ist, ist die Party irgendwann – nüchtern betrachtet – nicht mehr ganz so lustig…)

Der Tag danach ist aber auch ohne Alkohol ernüchternd, denn trotz des erreichten Zieles, auf das man 2 Jahre hin gearbeitet hat, hat sich irgendwie nichts geändert. Der gesammelte Lernstoff in Form von Skripten und so weiter landet im Regal, das Abschlusszeugnis kann ich mir einrahmen oder auch nicht – der Alltag geht weiter wie gewohnt und auch das erhebende Gefühl, etwas geschafft zu haben, ist bereits wieder am Verblassen.